Archiv für die Kategorie „Musikgarten“

Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten Teil 10

Sonntag, 11. Oktober 2009

4.3) Rückgang der Spielfähigkeit

Der Rückgang der Spielfähigkeit von den Kindern in der heutigen Zeit hat somit direkt mit Einschränkungen der Schulfähigkeit von schulpflichtigen Kindern zu tun. Sowohl in sozialen Kompetenzen als auch in motorischen Fähigkeiten oder der Konzentrationsfähigkeit sind bei vielen Kindern heute Mängel festzustellen. Aus Angst der Eltern, ihre Kinder könnten nicht mit den anderen konkurrieren, werden sie durch die indirekt erzwungene Teilnahme an „Förderprogrammen“ und „Freizeitangeboten“ ihrer Spielzeit beraubt. Das leistungsbezogene Denken mit der Meinung, „nur spielen bringt nichts“, ist hier fehl am Platz. Die Eltern setzen genau am falschen Ende an und bewirken somit das Gegenteil.

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Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten Teil 9

Freitag, 9. Oktober 2009

4.1) Das Spiel – Der Hauptberuf des Kindes

Manche Eltern sehen das Spiel des Kindes eher als eine Art Zeitvertreib an, bis es endlich etwas „ordentliches“ lernen und ausführen kann. Doch sie übersehen, dass das Spiel(en) im Leben von Kindern mehr als eine reine freizeitgestaltende Beschäftigung ist. Es ist eine unverzichtbare Tätigkeit in der Entwicklung eines Kindes zum Erwachsenen. Es übt, wie Dr. Kranz, Dozent und heilkundlicher Psychotherapeut (HPG) am Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik in Kiel meint, seinen Hauptberuf aus. Beobachtungen und Erlebnisse, Geschehnisse und Situationen, alles wird vom Kind im wahrsten Sinne des Wortes begriffen.

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Kinder lernen spielen; auch im Musikgarten! Teil 8

Samstag, 3. Oktober 2009

3.2.4) Sozialer Kontakt

Die Kinder sind im M I auf sich und die Mutter konzentriert. Die Verbindung zur Mutter ist noch sehr stark. Erst mit der Zeit lernen sie sich von ihr zu entfernen, um sich nur wenige Schritte entfernt, alleine zum CD-Spieler zu setzen. In dieser Zeit haben sie auch noch große Scheu, ein anderes Kind oder eine andere Person bei der Hand zu nehmen. Mit zunehmenden Alter verschwindet diese und im M II ist es in den meisten Fällen kein Problem mehr, das ein „Kinderkreis“ beim Tanzen entsteht. Sie nehmen nun auch vereinzelt Kontakt mit anderen Kindern auf, indem sie miteinander reden. Nun ist die Loslösung von der Mutter weit vorangeschritten und die Zeit, die die Kinder ohne sie z.B. am CD-Spieler verbringen, wird genossen. Langsam wächst die Gruppe zusammen und eine Gruppendynamik entwickelt sich.

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Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten! Teil 7

Mittwoch, 30. September 2009

3.2.2) Hören

Kinder hören im M II differenzierter. Sie erfahren, erkennen und benennen die Dinge genauer als im M I. Die Tonhöhen der Lieder werden erkannt und sie versuchen darauf hin genauer mitzusingen. Die Stimmlage der Kinder befindet sich in diesem Alter von der Tonart D bis F. Werden im melodischen Echospiel des M I noch die Dreiklänge auf die Silben „Bam“ gesungen, so können die Kinder diese nun genauer unterscheiden und auf „do, mi, so, la“ nachsingen.

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Kinder lernen spielend – Unterschiede, Teil 6

Montag, 28. September 2009

Die Kinder können den Musikgarten schon ab einem Alter von 18 Monaten, natürlich mit einem Elternteil, besuchen. Mit drei Jahren kommen sie dann in den Musikgarten 2. Ab 4 Jahren beginnt dann die “Musikalische Früherziehung”, bei dem die Kinder das erste Mal alleine teilnehmen.
Während dieser Zeit erlebt das Kleinkind viele Veränderungen, die den Ablauf der beiden Musikgartengruppen verändern.

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Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten! Teil5

Sonntag, 6. September 2009

2.2) Die Spieltheorie von Jean-Jaquess Rousseau:

2.2.1) Kinder als schon eigenständige Persönlichkeiten

Jean-Jaquess Rousseau stellte das Ideal einer naturnahen, undogmatischen Erziehung auf. Die natürlichen Anlagen des Kindes sollen sich frei entwickeln. Mit der These, dass Kinder eigenständige Persönlchkeiten sind, brachte Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) die Öffentlichkeit das erste Mal ins Nachdenken. Diese neuen Gedanken veränderten die Entwicklung der Sichtweise auf das Kind und dessen Spiel. Das Überdenken der Ansichten über Sinn und Nutzen des Spielens begann. Bücher wie z.B. „Emile und die Erziehung“ von 1762, sein einflussreichster Erziehungsroman, war eines der wirkungsvollsten Schriften, die das philosophische Nachdenken veränderte. Rousseau selbst geriet dadurch in Schwierigkeiten und Konflikte mit der französischen und schweizerischen Obrigkeit. Trotz widersprüchlicher Aussagen und schwieriger Gedankengänge blieb eine Botschaft erhalten, die die Auffassung von der Natur des Menschen veränderte und heute noch eine grosse Wirkung in den Fachkreisen der Spiel- und Erziehungspädagogik hat.

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Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten! Teil4

Donnerstag, 3. September 2009

2.1) Spieltheorien in der Vergangenheit:

Die Fähigkeit zum Spielen ist ein Kulturphänomen besonderer Art, vielleicht sogar die Wurzel der Kulturbefähigung. Daher verdient das Spiel des Kindes unsere spezielle Aufmerksamkeit. Ein spielendes Kind ist eine Selbstverständlichkeit, denn Kind sein und spielen gehört zusammen.

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Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten! Teil3

Montag, 31. August 2009

1.3) Das Spiel im Musikgarten

Neben der Musik muss auf eine Gemeinsamkeit hingewiesen werden, die in jeder Stunde die Kinder motiviert und ihnen Freude vermittelt. Sei es ein neuer Tanz, das Handhaben eines Instrumentes oder das Entdecken ihres kleinen Körpers, alles geschieht in Spielform. Kein Kind steht unter Zwang etwas lernen zu müssen, und doch nimmt jedes Anreize aus einer Musikgartenstunde mit nach Hause, wiederholt sie begeistert und freut sich über die erspielten bzw. gelernten Fähigkeiten. Der Leiter vermittelt nicht etwa durch lehrerhaftes Verhalten, sondern motiviert die Kinder mit neuen Spielideen, die die natürliche Neugierde wecken. Durch begeistertes Mitmachen und Nachahmen des Spiels nehmen sie Unmengen an Erfahrungen und Wissen auf. Es wird verarbeitet, stärkt sie und bildet sie weiter.

Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten! Teil2

Sonntag, 30. August 2009

1.2.1) Einstimmung

Die Einstimmphase, die im Musikgarten I (Abgekürzt M I) ca. 7-10 min und im M II zwischen 10 und 15 Minuten dauern sollte, beginnt mit einem Begrüßungsritual in Form eines gesungenen Liedes, das mit Bewegungen begleitet wird. Hierbei ist besonders die Aktivität der Gruppe gefragt. Im Vordergrund steht das Kennen lernen und die Gewöhnung an die Umgebung, die auf diese Weise mit Freude geschieht. Während der ersten Phase liegen die Schwerpunkte zudem noch auf den Bereichen, die eine hohe Konzentration erfordern, wie das rhythmische und melodische Echospiel. Jedoch sind auch Bewegungsaktivitäten und die Einführung von Instrumenten wie Klangstäbe, Glöckchen, Rasseln und Geräte wie Reifen, Tücher, eventuell Spielsachen und Stofftiere während dieser Zeit angebracht.

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Kinder lernen spielend; auch im Musikgarten! Teil1

Freitag, 28. August 2009

Gründlich Ordnung schaffen – das ist genau die richtige Aufgabe im Urlaub…
Mir fiel dabei meine Studienarbeit im Fach Elementare Musikpädagogig in die Hände, die ich im Juni 2003 abgegeben habe.
Beim Durchlesen vielen mir ein paar schöne Absätze auf, die eventuell lesenswert sind:

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