Wie sieht ein sehr guter Musikunterricht aus?
Oje – ich glaube, dass es viele Ideen, Ansätze und Antworten gibt – und ob ich je einen perfekten Unterricht mache? An was misst man den einen sehr guten Unterricht?
Archiv für die Kategorie „Schüler“
Musikunterricht
Samstag, 15. Mai 2010Musik fördert die Intelligenz, Teil 5
Donnerstag, 23. Juli 2009“Neuere wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen übereinstimmend den überfachlichen Gewinn einer Musikausbildung. Neben einem deutlich feststellbaren Vorteil für die persönliche Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen wird immer wieder auch auf die Ergebnisse im sozialen Bereich hingewiesen:
Erziehung durch Musik festigt den jungen Menschen, stärkt sein Selbstvertrauen, sein Selbstwertgefühl und seine Urteilsfähigkeit. Sie führt den Einzelnen zum Gemeinschaftserlebnis und entwickelt Kräfte des sozialen Friedens.
Darum sind wir überzeugt, dass die Musikschule als eine Hilfestellung gerade für die heutige Jugend in ihrer schwierigen Lage dringend notwendig ist. Sie eröffnet Kindern und Jugendlichen die Chance, Leistungsbereitschaft aus eigener Motivation zu entwickeln, Herausforderungen zu bewältigen sowie Kreativität und Ausdrucksfähigkeit zu entfalten. Das für die Musikschule typische Ensemblemusizieren – beim Singen, in der Kammermusik, in der Jazzband, in der Rockgruppe oder im Orchester – vermittelt Erfolgserlebnisse in der Gemeinschaft und steuert der Tendenz zur Vereinzelung entgegen.”
Musik fördert die Intelligenz, Teil 4
Sonntag, 19. Juli 2009“Unter anderem belegt die oben genannte Studie: Investitionen in Musikerziehung – und, wie ich meine, ganz allgemein in kulturelle Aktivitäten – lassen sich zwar nicht so leicht bilanzieren, sind jedoch lohnend, und zwar nicht nur für einige wenige, sondern letztlich für die ganze Gesellschaft.”
“Mit diesen Worten weist Dr. Ewers, Arzut und Musiker aus Altdorf, auf eine bedeutende Aufgabe der Musikschulen hin. Nicht musikalische Spitzenleistungen stehen als höchstes Ziel der Musikschularbeit, sondern der menschliche Gewinn für den Einzelnen und damit für die Gemeinschaft.”
Musik fördert die Intelligenz, Teil 3
Donnerstag, 16. Juli 2009“Es soll hier nicht der Eindruck erweckt werden, dass alle Probleme durch mehr Musik beseitigt werden könnten. Sieht man aber die Entwicklung an den Schulen und Musikschulen und die schwindende Bereitschaft, für Musikunterricht, aber auch für ein lokales kulturelles Eigenleben Geld auszugeben, so erscheint es doch wichtig, die positiven Effekte allgemeiner Art von Kultur zu unterstreichen.
Bei Kommunen und auch in der Kirche neigt man teilweise allzu leichtfertig dazu, mit notwendigen Sozialleistungen gegen die teure Kultur anzuargumentieren. Kulturelles Engagement wird dann oft als Luxus angesehen, den man sich bei der jetzigen finanziellen Situation nicht mehr leisten kann.” Dr. Christoph Ewers
Musik fördert die Intelligenz, Teil 2
Montag, 13. Juli 2009“Das Ausmaß der sogenannten “Transfereffekte” der Musikerziehung überraschte dann doch: Praktisch in allen Bereichen zeigten sich deutlich positive Effekte, auch war keine Vernachlässigung der allgemeinen Schulleistung durch mehr Musik festzustellen – eher im Gegenteil. Die Kinder in den Versuchsklassen zeigten mehr sozialintegratives Verhalten, mehr Solidarität, weniger konkurrentes Verhalten, größere Selbständigkeit, waren flexibler, hatten mehr Fähigkeiten zu vernetzendem Denken u. a., alles Eigenschaften, die zum Beispiel von modernen Managern heute erwartet werden.” Dr. Christoph Ewers
Musik fördert die Intelligenz, Teil 1
Donnerstag, 9. Juli 2009“Was Musiker, Musiklehrer und Musizierende schon immer gewußt und vertreten haben: nämlich, dass sich eine intensive Musikerziehung bei Kindern positiv auf die allgemeine und individuelle Entwicklung auswirkt, wurde durch eine veröffentlichte Studie von Prof. Dr. H. G. Bastian wissenschaftlich belegt.
In Berlin erhielt eine Gruppe von Kindern in ihrer Grundschulzeit einen vertieften und intensiven Musikunterricht und wurde dann in der Entwicklung hinsichtlich Intelligenz, Sozialverhalten, Selbsteinschätzung und allgemeiner Schulleistung mit Kindern einer “normalen Schule” verglichen.” Dr. Chistoph Ewers
Mit Li Tianlong beim Unterricht
Sonntag, 17. Mai 2009
Am Samstag nahm ich Li Tianlong mit in den Instrumentalunterricht.
Eine Schülerin spielt gerade die Klaviergeschichte “Unter Wasser” von Jörg Hilbert. Es wird die Geschichte eines Krebses erzählt, der sich auf den Weg macht, sich ein neues größeres Haus zu suchen. Eine schöne Geschichte mit schönen Bildern.
Li Tianlong fand diese Art des Unterrichts sehr schön und meinte, dass in China der Unterrichtsstil sehr viel strenger wäre und zwischen Lehrer und Schüler eine viel größere Distanze besteht.
Aber seine erste Reaktion auf das Bild mit dem Krebs war:
“Oh, seafood! I like it!
Bildung durch Fernsehen
Montag, 11. Mai 2009Neulich im Akkordeonunterricht bei einer Dreiergruppe:
Die Frage, wer war eigentlich Mozart, stand im Raum. Einer wußte es sofort:
Er meinte, Marge Simpson erzählte in einer Folge von Mozart, dass er ein Musiker und Trinker war. Um an Geld für den Stoff zu kommen, spielte er Klavier.
Na also!
Sachen gibt´s!
Donnerstag, 5. März 2009Mir fiel neulich ein Erlebnis ein… da schüttelt man nur fragend den Kopf!
Da hat mich (es ist schon eine ganze Weile her) die Mutter eines ehemaligen Schülers angerufen, den ich schon 6 Monate zuvor an einen anderen Lehrer abgeben mußte. Ihre Frage war schnell gestellt: “Bei wem hat denn eigentlich mein Sohn Unterricht?” (nach 6!!! Monaten!) Die Telefonnummer vom “neuen” Lehrer braucht Sie auch noch (hab ich schon zweimal durchgegeben). (???)
Was Kinder für Musik hören Teil 2
Freitag, 24. Oktober 2008Ich habe einen kleinen Akkordeonschüler, der schon von Anfang an immer wieder “Smoke on the water” ausprobiert hat. Die Takte, die so viele ausprobieren, wenn sie mal eine Gitarre in der Hand haben, klangen eigentlich auch nicht schlecht auf dem Akkordeon ![]()
Gestern kam dann die Frage:
“Können wir nicht mal TNT (von AC-DC) spielen???