Mit Frau Helga Dobler verlieren wir, Art of Accordion, einen überaus liebenswerten Menschen.
Sie hat uns seit der Gründung unseres Quintetts begleitet, gefördert und mit Ihrer stets ehrlich gemeinten Kritik geholfen, in der Kammermusik weiterzuwachsen.
Unser aufrichtiges Beileid gilt Herrn Dobler und seiner Familie.
Unser Beileid!
31. März 2010Herzliche Einladung!!!
29. März 2010Volksliedersingen
27. März 2010Klischee – voll bedient!?
Wenn ich meinen Gesprächspartnern zu meiner Studienzeit erzählt habe, dass ich Musik – Instrument Akkordeon – studiere, dann habe ich teilweise gemerkt, wie sich mein Gegenüber mich mit einer Lederhosen vorgestellt hat. Diese Klischees, die ich immer wieder höre, können schon sehr nervig werden. Dies dürfte wohl auch der Grund sein, dass sich Akkordeonspieler, vielleicht mehr, als andere Instrumentalisten, rigoros in verschiedene Lager zählen lassen und diese entsprechend energisch verteidigen.
Zu Beginn meines Studiums am Hohner-Konservatorium konnte ich dies noch deutlich spüren und Erzählungen zeigten mir, dass es in der Vergangenheit noch extremer war. Jeder verteidigte seine Musik, die er spielte und schaute von oben auf die Andersdenkenden. Polka gegen Klassik, Avantgarde gegen Jazz…
Kirchenkonzert in Jettingen
25. März 2010
Am 21. März gaben wir ein Konzert in der Oberjettinger Martinskirche.
Letztes Jahr spielten wir sämtliche Stücke, die auf unserer “Tous Ensemble” veröffentlicht wurden. Wer sie schon gehört hat, wird feststellen, dass wir nur den 1. Satz des Streichquintett in C-Dur von F. Schubert aufgenommen haben – das komplette Streichquintett dauert ca. 60 min. Wenn wir in die Möglichkeit haben, bei einem Konzert das gesamte Werk spielen zu können, dann ist das auch für uns Spieler sagenhaft!
Den Zuhörern in Jettingen wollte ich dieses Jahr den zweiten und den vierten Satz, das Adagio und das Allegretto, nicht vorenthalten. Um die Stimmung dieser Musik den Zuhörern noch näher zu bringen, kam mir die Idee, die Kirche im Kerzenschein erleuchten zu lassen. Ich hatte einige Helfer (Herzlichen Dank!), die vor dem Konzert alles Vorbereiteten. Für uns Spieler war es ein sehr schönes Erlebnis und für die Zuhörer, die mir persönlich und uns im Gästebuch viele Rückmeldungen gaben, ein wunderschönes Konzert.
(Foto: Schwarzwälder Bote)
ART OF ACCORDION in Jettingen
15. März 2010Dieses Jahr präsentiert der Akkordeonverein HC-Jettingen das Konzert.
So. 21. März, 19 Uhr, Martinskirche Oberjetttingen
„Vor Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur verneigen sich alle Menschen, denen Musik, Kammermusik gar, etwas bedeutet, glücklich bewundernd – oder sie schwärmen. Das Werk nimmt einen singulären Platz in Schuberts Schaffen, ja gar in der Musikliteratur ein. Es ist rätselhaft, und es ist vollendet….Mit Worten kann kein Mensch das tönende Mysterium dieses Werkes völlig enträtseln oder auf Begriffe bringen.“
(Joachim Kaier, Prof. für Musikgeschichte)
Art of Accordion
10. März 2010
Herzliche Einladung nach Jettingen!!!
Schon zum dritten Mal spielen wir in Jettingen. Wie die letzten Male auch dürfen wir wieder in die Martinskirche nach Oberjettingen.
Unter anderem spielen wir den 2. Satz von F. Schubert Streichquintett in C-Dur – dieser Satz bewegt mich jedes Mal aufs Neue.
Luciano Berio
6. März 2010“Zeig mir die Partitur und den Namen des Dirigenten und ich höre das Konzert in meinen Ohren.”
Luciano Berio
Herbert von Karajan
1. März 2010“Dirigieren ist die Kunst zu wissen, wann man das Orchester nicht stören soll.”
Herbert von Karajan
Hohner-Stand
27. Februar 2010
Im Park des ITC-Maratha Hotel wurden die Stände aufgebaut, im “Weindorf” und beim großen Buffet konnte man es sich gut gehen lassen.
Die Palmen bei 30° haben mich den Winter in Deutschland vergessen lassen und bei einem guten Gläschen Weißwein konnte man es sehr gut aushalten.
Gemeinsam mit Jazzboy zu musizieren macht immer einen großen Spaß. Ich glaube, dass wir diesen Spaß authentisch mit unseren Instrumenten vermitteln können.
So war an unserem Stand immer einiges los und manch inidsche Schönheit lies uns ins Schwitzen kommen
Workshops in Indien
20. Februar 2010
Indien und Mundharmonika???
Wenn man an indische Musiker denkt, fällt einem bestimmt nicht die Mundharmonika ein. In Mumbai und in Pune gibt es eine kleine Szene mit Mundharmonikaspielern, für die die Workshops organisiert wurden. Hohner hat mit Furtados, die mehrere Musikgeschäft in Mumbai und Umgebung haben, diese Workshops in die Wege geleitet.
Jazzboy und ich konnten unsere Erfahrungen weitergeben, Einblicke in verschiedene Spielarten und Spieltechniken geben und nicht zuletzt mit den Spielern ins Gespräch kommen. Leider war die Zeit viel zu kurz. Eine Session am Abend in einem Club haben wir vermisst und so blieb es nur bei ein paar Stunden Kontakt.
Auch hätte es mich interessiert, gemeinsam mit indischen Musikern an traditionellen Instrumenten neue Klänge zu suchen und im Austausch auf neue Gedanken und Impulse zu kommen.
Schade – aber wer weiß, ein erster Schritt nach Indien ist getan. Vielleicht wird die Zeit noch kommen!
